Wahlprogramm

 

Wir für Lütjenburg

Wir, die CDU-Lütjenburg, möchten für Sie eine Politik machen, die sich an einer

sicheren und lebenswerten Zukunft für uns, unsere Kinder und die folgenden

Generationen orien­tiert.

Das bedeutet, dass wir überlegt planen und mit den zur Verfügung stehenden

Mitteln sorg­sam umgehen müssen. Wir wollen hier keine Versprechungen

machen, die wir später nicht halten können. Die finanziellen Möglichkeiten

unserer Stadt lassen es nicht zu, alles was wünschenswert wäre umzusetzen.

 

Wir wollen uns vorrangig für folgende Ziele einsetzen:

Ø   Kinder und Jugend

Wir setzen uns für eine gute Kinderbetreuung in unseren Kindergärten und der betreuten Grundschule ein. Dies beinhaltet die Erweiterung der Öffnungszeiten unserer Kindertagesstätten über 17.00 Uhr an Werktagen hinaus und ein flexibles Angebot an Tagesmüttern.

Einzelne Kitas sollen auch Betreuungsangebote bis 20.00 Uhr machen, um Erwerbstätigen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Wir wollen die Betreuung auch während der Ferienzeiten durchgehend ermöglichen. Dazu streben wir eine Kooperation der Kindergartenträger untereinander in Lütjenburg an.

Wir fördern die Jugendarbeit durch den Betrieb des Jugendtreff Lütjenburg, den Stadtpädagogen, den Jugendbeirat und den Kinderferienpass.

 

Ø   Schule

Die Unterrichtsversorgung an unseren Schulen muss dringend verbessert werden. Wir fordern die Landesregierung auf, ihr Versprechen zur Einstellung von mehr Lehrerinnen und Lehrern einzuhalten, um eine gute Ausbildung unserer Kinder zu gewährleisten.    

Unser Ziel für die kommende Wahlperiode bis 2023 ist die Umwandlung der Grundschule in eine Grundschule mit offenem Ganztagsangebot. Die Schüler sollen Unterstützung bei den Hausaufgaben erhalten und können ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend Angebote am Nachmittag wahrnehmen.

Wir wollen daran mitarbeiten, dass unsere Schulen zeitgemäß ausgestattet und reno­viert werden. Unser Ziel ist es die Grundschule und die Otto-Mensing-Schule mit einem Glasfaseranschluss auszustatten, damit unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf den Umgang mit digitalen Medien vorbereitet werden können.

 

Ø   Innenstadt

Die Stärkung der Innenstadt als Einkaufszentrum hat für uns Vorrang vor der An­siedlung von Großmärkten am Stadtrand.

Diesen Grundsatz haben wir als CDU in den vergangenen 15 Jahren verfolgt. Die geringe Leerstandsquote von Geschäften in der Innenstadt und die Belebung der Niederstraße und des Gildenplatzes durch neue Einkaufmöglichkeiten bestätigen diesen Kurs.

Wir setzen uns für die Fortsetzung und den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsvereinigung und Stadt ein, um das positive Image Lütjenburgs als Einkaufsstadt zu erhalten und weiter zu verbessern. Dazu gehört ein attraktiver Wochenmarkt für dessen Erhalt wir uns nachhaltig einsetzen.

Dazu gehören auch das Stadtfest im Sommer, das Niederstraßenfest, der Herbstzauber und die Eisbahn im Winter, die Lütjenburg als unverwechselbare Kleinstadt mit Einkaufsflair auszeichnen.

Zunehmend haben sich auch die Veranstaltungen und Events, welche an der Turmhügelburg, der St. Michaeliskirche und am Eiszeitmuseum stattfinden, zu einer Attraktion für den Tourismus entwickelt und zu einer Aufwertung des Einkaufstandortes Lütjenburg geführt.

 

Ø   Wohnen

Die bauliche Entwicklung der noch verfügbaren Flächen in der ehemaligen Schill-Kaserne ist durch die Schaffung eines neuen Baugebietes von der Stadtvertretung weiter vorangetrieben worden. Mit einem Mix aus Wohnen und Arbeiten wollen wir diese Entwicklung abschließen

Der Neubau eines Alten- und Pflegeheims an der Schönberger-Straße wird noch in diesem Jahr beginnen. In einem weiteren Bauabschnitt ist altengerechtes und betreutes Wohnen geplant. Damit tragen wir der Entwicklung hin zu einer Gesellschaft, in der es einen größeren Anteil von älteren Menschen geben wird Rechnung.

 

Ø   Tourismus

Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren unserer Region. Darum set­zen wir uns für die gemeinsame Weiterentwicklung der Ferienregion Hohwachter Bucht ein.

Die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Niveau eines modernen Hostels / Jugendherberge für Jugendliche und junge Familien auf dem ehemaligen Kasernengelände wäre dafür eine geeignete Maßnahme.

Die Einrichtung eines modernen Wohnmobilstellplatzes mit entsprechenden Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten ist bereits in der direkten Anbindung zur neuen Ferdinand-von-Schill-Straße planungsrechtlich genehmigt und soll in 2018 fertiggestellt werden.

 

Ø   Senioren

Allen Senioren, vor allem denen, die in den letzten Jahrzehnten unsere Stadt zu dem gemacht haben, was sie heute ist, gilt unser Dank. Wir brauchen auch weiterhin ihre Erfahrung und Beratung, wie zum Beispiel die konstruktiven Vorschläge des Senio­renbeirates.

Wir verbessern die Erreichbarkeit von öffentlichen Einrichtungen dadurch, dass wir die Barierefreiheit bei der Sanierung des Rathauses berücksichtigt haben. Die Neugestaltung des Gildenplatzes mit dem Omnibusbahnhof ist dafür ein gelungenes Beispiel.

 

Ø   Freiwillige Feuerwehr

Die freiwillige Feuerwehr gewährleistet unsere Sicherheit. Laufende Verbesserungen an der Ausstattung müssen im Rahmen der gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten durchgeführt werden.

 

Ø   Vereine und Verbände

Das Miteinander in unserer Stadt wird durch Vereine und Verbände besonders geprägt. Die Jugendarbeit der Vereine und Institutionen halten wir für besonders wichtig. Wir werden sie in Zukunft vorrangig unterstützen.

Dabei werden wir auf die Gleichbehandlung aller Vereine und Verbände achten.

 

Ø   Kultur und Heimatpflege

Das außerordentlich vielfältige kulturelle Leben in unserer Stadt wird vor allem durch die ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger gestaltet. Sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist unser be­sonderes Anliegen.

Wir werden alle Aktivitäten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten unterstützen, wie wir dies auch in der Vergangenheit immer getan haben.

 

Ø   Bundeswehr

Den Soldaten der Bundeswehr die nun in Todendorf stationiert sind, gebührt unser Respekt und unsere Anerkennung. Dies bringen wir unter anderem mit der geschlossenen Patenschaft zwischen der Stadt Lütjenburg und dem Geschwader der Flugabwehrraketengruppe 61 zum Ausdruck.

 

Ø   Partnerschaften

Wir wollen die Partnerschaften mit Bain de Bretagne, Sternberg, Rakvere und Brei­tenstein lebendig erhalten und verstärken. Sie lassen Europa für uns zu einer leben­digen Wirklichkeit werden.

 

Ø   Natur und Umweltschutz

Die Erhaltung einer natürlichen Umwelt ist von entscheidender Bedeutung für eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Es ist unser Ziel, Natur- und Umweltschutz im Ein­klang mit den Menschen zu machen. Der behördlichen Regelungswut muss Einhalt geboten werden. Vielmehr ist, wo immer möglich, auf freiwillige Initiativen zu setzen.

Bei allen Maßnahmen steht für uns die Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Bereits vor über 10 Jahren wurde damit begonnen, die Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Lampen umzustellen. Dieses Programm wollen wir in der kommenden Wahlperiode bis 2023 fortsetzen und hoffen bis dahin alle Lampen entsprechend umgerüstet zu haben.

Wir wollen, soweit dies technisch möglich ist, die Fahrzeuge des städtischen Bauhofes auf Elektro-Fahrzeuge umstellen, um so weniger Emissionen und Lärm zu verursachen.

In der letzten Wahlperiode ist es uns gelungen mit Investitionen von rd. 1,8 Mio. € die Reinigungsleistung sowie den energetischen Betrieb der Kläranlage Lütjenburg insbesondere durch eine Überarbeitung der Steuerungs- und Messtechnik zu verbessern.

 

Ø   Öffentlicher Nahverkehr

Wir setzen und dafür ein, dass die Busverbindungen von und nach Lütjenburg in den kommenden fünf Jahren weiter verbessert werden. Dazu gehört eine dichtere Taktung der Verbindungen nach Kiel, Plön und Oldenburg.

Wir unterstützen die Einrichtung eines Anruf-Bussystems für das Amt Lütjenburg, damit möglichst alle Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt und ihre Angebote und Einrichtungen, wie zum Beispiel Ärzte, Apotheken und Verbrauchermärkte erreichen können.

 

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